04.03.2025
Heinz Maier-Leibnitz-Preis
Um Wissenschaftler:innen in einem frühen Karrierestadium Anerkennung und weiteren Anreiz für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu vermitteln, vergibt die DFG den Heinz Maier-Leibnitz-Preis.
2026 können zehn Förderpreise dotiert mit jeweils 200.000 Euro vergeben werden. Das Preisgeld kann bis zu drei Jahre für die weitere wissenschaftliche Forschungsarbeit verwendet werden.
Die Förderung ist für Wissenschaftler:innen in einer Aufbau- und Bewährungsphase für den Verbleib in der Wissenschaft/für eine unbefristete Professur bestimmt. Sie haben nach ihrer Promotion bereits früh ein eigenständiges Profil entwickelt und sind mit ihren Forschungsergebnissen in der Fachcommunity aufgefallen, sodass auch für die Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen von ihnen erwartet werden können.
Der Preis ist dabei nicht als Würdigung allein der Dissertation zu verstehen. Die Nominierten sollten nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben. Dazu ist in aller Regel das Vorliegen von dokumentierten Forschungsergebnissen, insbesondere in Form von Publikationen neben der Dissertation, unabdingbar. Der Preis kann an Wissenschaftler:innen, die an einer Forschungseinrichtung in Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland tätig sind, verliehen werden.
Ausgezeichnet werden können promovierte Wissenschaftler:innen in einem frühen Karrierestadium, die spätestens zum 1. Januar 2026 akademisch an Forschungseinrichtungen in Deutschland oder an deutschen Forschungseinrichtungen im Ausland angesiedelt sind, ungeachtet dessen, wo ihre wissenschaftlichen Leistungen erbracht wurden. Der Preis ist nicht auf bestimmte Fachgebiete festgelegt.
Vorgeschlagene dürfen im Jahr der Nominierung nicht länger als sechs Jahre promoviert sein. Bei kenntlich gemachten Ausfallzeiten (z.B. Krankheit, Pflege etc.) verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend. Habilitierte können ebenfalls für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis vorgeschlagen werden; gleiches gilt für Juniorprofessor:innen, Geförderte im Emmy Noether-Programm der DFG, Leiter:innen von Nachwuchsgruppen und vergleichbare Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen. Wissenschaftler:innen mit Stellen im Tenure-Track-Modell können vorgeschlagen werden, sofern diese zum Zeitpunkt der Entscheidung des Hauptausschusses der DFG (März 2026) noch nicht entfristet sind.
Einzureichen für eine Entscheidung des Rektorats zur TUD-Nominierung sind:
- eine den Vorschlag begründende circa ein- bis zweiseitige Würdigung (bitte stellen Sie in den Unterlagen insbesondere die eigenständige Forschungsleistung dar),
- ein wissenschaftlicher Lebenslauf (bitte verzichten Sie dabei auf Fotos der Personen),
- ein aktuelles, vollständiges Publikationsverzeichnis sowie
- eine Auflistung der fünf wichtigsten Publikationen mit Verlinkung zu den Volltexten.
Nähere Informationen unter Heinz Maier-Leibnitz-Preis
Einreichungsfrist im Rektorat: bis 25. April 2025 an Mandy Dziubanek, Büro der Rektorin/Gremienbetreuung
Kontakt

Büro der Rektorin, Gremienbetreuung
NameMandy Dziubanek
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).