04.03.2025
Die Pilotausstellung //DataSpaces: Blick zurück in die Zukunft
Die digitale Transformation verändert Gesellschaften in vielerlei Hinsicht. Sie erleichtert den Alltag durch smarte Technologien, verbessert den Informationszugang und fördert globale Vernetzung. Gleichzeitig birgt sie Gefahren in Bezug auf Sicherheit und Manipulation. Forschungsgebiete wie Künstliche Intelligenz beschleunigen nicht nur Prozesse im Wissenschaftsbetrieb, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen. Wissenschaft spielt eine Schlüsselrolle, um tiefgreifenden Wandel zu verstehen und positiv mitzugestalten. Sie bietet Werkzeuge, um Daten, das Fundament der digitalen Ära, nutzbar zu machen. Dabei sind Transparenz, Sicherheit und Verständlichkeit der Prozesse entscheidend.
An der TU Dresden beschäftigt sich seit 2024 das Interactive Science Lab (ISL) mit diesen Themen. Im Rahmen einer strategischen Kooperation, getragen vom Center for Interdisciplinary Digital Sciences (CIDS) zusammen mit der Kustodie, dem SchauflerLab@TU Dresden, der Professur für Technisches Design und dem Immersive Experience Lab (IX), arbeitet dort ein interdisziplinäres Team an der Vernetzung von neuester Forschung und historischem Wissen.

Historische Objekte und neueste Technologie im Dialog: Die Ausstellung //DataSpaces
Seine Ergebnisse trug das ISL zuletzt mit der interaktiven Pilotausstellung //DataSpaces an die Öffentlichkeit. Vom 15.11.2024 bis zum 28.02.2025 wurde das Foyer des Andreas-Pfitzmann-Baus zu einem Expermentier- und Spielfeld für neue Ideen aus den Bereichen komplexe Systeme, High Performance Computing und Datenvisualisierung sowie Machine Learning und KI. Verschiedene Module luden das Publikum dazu ein, Themen und Ansätze zu entdecken und in Interaktion zu treten mit den Systemen, die unsere Welt in Zukunft prägen werden.

Grußwort von Kirsten Vincenz, Direktorin der Kustodie der TU Dresden
Die Finissage der Ausstellung am 11.02.2025 eröffnete einen Abend lang noch einmal ganz besondere Perspektiven. Der virtuelle Künstler Monsieur Traçant zeichnete Portraits in Echtzeit, eine VR-Installation erweiterte den Blick auf den Ausstellungsraum, und Forschende und Studierende erzählten die spannenden Geschichten hinter den Exponaten. Die Projektpartner schauten in Grußworten von Jun.-Prof. Matthew McGinity (Professur für die Gestaltung Immersiver Medien, TU Dresden), Dr. Siavash Ghiasvand (Leitung des Living Lab, ScaDS.AI) und Kirsten Vincenz (Direktorin der Kustodie, TU Dresden) auf das Projekt zurück und nach vorn in die Zukunft auf die Potenziale der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kunst und Technologie.
Teile der Ausstellung werden im Laufe des Jahres auf Reisen gehen und an verschiedenen Orten in Dresden erneut zu sehen sein.
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite zur Ausstellung sowie auf den Internetseiten des Interactive Science Lab (ISL). |

Blick in die Ausstellung //DataSpaces im Foyer des Andreas-Pfitzmann-Baus der TU Dresden